Wir möchten Sie über das Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 09.12.2015 informieren, wonach ohne einschlägige tarifvertragliche Regelung die Arbeitnehmer nach § 6 Abs. 5 Arbeitszeitgesetz Anspruch auf einen angemessenen Nachtarbeitszuschlag haben. Das Bundesarbeitsgericht hat im vorliegenden Fall für einen klagenden Lkw-Fahrer im Paketliniengewerbe einen angemessenen Nachtarbeitszuschlag in Höhe von 30 % für die Zeit zwischen 23 Uhr und 6 Uhr morgens des folgenden Tages festgelegt. Hierbei ist zu be­achten, dass freiwillig gezahlte Zuschläge in der Zeit vor 23 Uhr nicht mit dem Anspruch des Arbeitnehmers ab 23 Uhr verrechnet werden können.

Die Höhe des Zuschlages hängt von der Branche und der betrieblichen Zweckmäßigkeit ab.

Wir bitten Sie deshalb, falls dies für Sie relevant sein könnte, mit Ihrem Ar­beitsrechtsanwalt zu sprechen.

-
15.04.2016

Angemessener Nachtarbeitszuschlag bei Dauernachtarbeit

Wir möchten Sie über das Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 09.12.2015 informieren, wonach ohne einschlägige tarifvertragliche Regelung die Arbeitnehmer nach § 6 Abs. 5 Arbeitszeitgesetz Anspruch auf einen angemessenen Nachtarbeitszuschlag haben.

weiterlesen

-
10.03.2016

Ermittlung des Anteils der privaten Kfz-Nutzung nach der sogenannten Fahrtenbuch­methode
Qualifikation der Fahrstrecke als betriebliche Fahrt bzw. Fahrten Wohnung - Arbeits­stätte

Der BFH hat in seinem Urteil vom 19.05.2015 erneut entschieden, dass bei sogenannten Dreiecks- oder Umwegsfahrten der Zweck der Fahrt entscheidend ist. Dreiecks- oder Um­wegsfahrten sind solche Fahrten, bei denen Sie auf dem Weg von Ihrer Wohnung zu Ihrer Tätigkeitsstätte einen Kunden aufsuchen bzw. Besorgungen für Ihre Firma erledigen. 

weiterlesen

-
18.02.2016

Ansprüche auf Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass alle Arbeitnehmer, die Sonntags-, Feier­tags- und Nachtzuschläge erhalten, grundsätzlich solche Ansprüche auch bei Krankheit, an Feiertagen und im Urlaub haben. Es gilt das sogenannte Entgeltausfallprinzip. Dies be­deutet, dass der Arbeitnehmer in diesen Fällen so zu vergüten ist als ob er tatsächlich gear­beitet hätte.

weiterlesen