Der BFH hat in seinem Urteil vom 19.05.2015 erneut entschieden, dass bei sogenannten Dreiecks- oder Umwegsfahrten der Zweck der Fahrt entscheidend ist. Dreiecks- oder Um­wegsfahrten sind solche Fahrten, bei denen Sie auf dem Weg von Ihrer Wohnung zu Ihrer Tätigkeitsstätte einen Kunden aufsuchen bzw. Besorgungen für Ihre Firma erledigen. Bei solchen Fahrten ist der Zweck der Fahrt zu prüfen. Steht das Erreichen der Tätigkeitsstätte im Vordergrund, so hat das zur Konsequenz, dass die Kilometer für die Fahrten Wohnung - Arbeitsstätte nur mit der Entfernungspauschale von € 0,30 pro Entfernungskilometer ange­setzt werden können. Der darüber hinausgehende Umweg bzw. durch die Dreiecksfahrt ver­anlasste Mehrweg kann dann als Betriebsausgabe angesetzt werden. Wenn der alleinige oder überwiegende Zweck eine betriebliche Fahrt ist, ist die Fahrt vollumfänglich als betrieb­lich anzusehen.

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15.04.2016

Angemessener Nachtarbeitszuschlag bei Dauernachtarbeit

Wir möchten Sie über das Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 09.12.2015 informieren, wonach ohne einschlägige tarifvertragliche Regelung die Arbeitnehmer nach § 6 Abs. 5 Arbeitszeitgesetz Anspruch auf einen angemessenen Nachtarbeitszuschlag haben.

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10.03.2016

Ermittlung des Anteils der privaten Kfz-Nutzung nach der sogenannten Fahrtenbuch­methode
Qualifikation der Fahrstrecke als betriebliche Fahrt bzw. Fahrten Wohnung - Arbeits­stätte

Der BFH hat in seinem Urteil vom 19.05.2015 erneut entschieden, dass bei sogenannten Dreiecks- oder Umwegsfahrten der Zweck der Fahrt entscheidend ist. Dreiecks- oder Um­wegsfahrten sind solche Fahrten, bei denen Sie auf dem Weg von Ihrer Wohnung zu Ihrer Tätigkeitsstätte einen Kunden aufsuchen bzw. Besorgungen für Ihre Firma erledigen. 

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18.02.2016

Ansprüche auf Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass alle Arbeitnehmer, die Sonntags-, Feier­tags- und Nachtzuschläge erhalten, grundsätzlich solche Ansprüche auch bei Krankheit, an Feiertagen und im Urlaub haben. Es gilt das sogenannte Entgeltausfallprinzip. Dies be­deutet, dass der Arbeitnehmer in diesen Fällen so zu vergüten ist als ob er tatsächlich gear­beitet hätte.

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